Freitag, 28. Mai 2010
Mittwoch, 26. Mai 2010
SOS-Kinderdorfgruppen zu Besuch
Am Dienstag, dem 25.05.2010 hatte unser Verein Besuch von einer betreuten Mädchengruppe des SOS-Kinderdorfes Schieder-Schwalenberg.
Neben einer ausführlichen Besichtigung standen ein Vortrag über den Tierschutz durch unseren stellv. Vorsitzenden, Herrn Westerheide sowie eine lockere Gesprächsrunde mit Frage- und Antwortcharakter auf dem Programm.
Heute erwarten wir eine weitere Besuchergruppe, diesmal Jungs, des SOS-Kinderdorfes.
Desweiteren stehen wir in Kontakt mit den Grundschulen der Stadt Lügde. Diese möchten in den sechsten Klassen ein Tierschutz-Projekt durchführen und unseren Herrn Westerheide dazu als Dozenten gewinnen. Gespräche stehen in den nächsten Tagen an. Wir berichten weiter.
Neben einer ausführlichen Besichtigung standen ein Vortrag über den Tierschutz durch unseren stellv. Vorsitzenden, Herrn Westerheide sowie eine lockere Gesprächsrunde mit Frage- und Antwortcharakter auf dem Programm.
Heute erwarten wir eine weitere Besuchergruppe, diesmal Jungs, des SOS-Kinderdorfes.
Desweiteren stehen wir in Kontakt mit den Grundschulen der Stadt Lügde. Diese möchten in den sechsten Klassen ein Tierschutz-Projekt durchführen und unseren Herrn Westerheide dazu als Dozenten gewinnen. Gespräche stehen in den nächsten Tagen an. Wir berichten weiter.
Sonntag, 23. Mai 2010
Wir trauern um Wowi
Heute, am Pfingstsonntag um 19 Uhr mussten wir den Kater "Wowi" in der tierärztlichen Praxis von Dr. Bachmann im Kalletal einschläfern lassen.
Wowi hat höchstwahrscheinlich Rattengift gefressen und er war nicht mehr zu retten. Wann und wo er das Gift gefunden und aufgenommen hat ist völlig unklar. Erst vor kurzem hatte er die Funktion der Katzenklappe begriffen und konnte seitdem Freigang genießen.
Natürlich sind wir höchst alarmiert wegen der anderen Freigänger und wir hoffen daß es sich um einen "Unfall" gehandelt hat und nicht um einen heimtückischen Anschlag auf unsere Tiere!
Besonders traurig macht uns die Tatsache daß wir Wowi erst vor 3 Monaten aus völlig verwahrloster Haltung retten konnten. Der liebe Schatz hätte Besseres verdient...
(Anmerkung des Verfassers: Für den Fall daß jemand absichtlich das Gift zum Schaden unserer Tiere ausgelegt hat wünsche ich dieser Person das sie ebenso qualvoll und elend verreckt...)
Wowi hat höchstwahrscheinlich Rattengift gefressen und er war nicht mehr zu retten. Wann und wo er das Gift gefunden und aufgenommen hat ist völlig unklar. Erst vor kurzem hatte er die Funktion der Katzenklappe begriffen und konnte seitdem Freigang genießen.
Natürlich sind wir höchst alarmiert wegen der anderen Freigänger und wir hoffen daß es sich um einen "Unfall" gehandelt hat und nicht um einen heimtückischen Anschlag auf unsere Tiere!
Besonders traurig macht uns die Tatsache daß wir Wowi erst vor 3 Monaten aus völlig verwahrloster Haltung retten konnten. Der liebe Schatz hätte Besseres verdient...
(Anmerkung des Verfassers: Für den Fall daß jemand absichtlich das Gift zum Schaden unserer Tiere ausgelegt hat wünsche ich dieser Person das sie ebenso qualvoll und elend verreckt...)
Samstag, 22. Mai 2010
Katze unversorgt in Wohnung zurückgelassen?
Gestern, Freitag, 21.05.2010, erreichte uns mittags gegen 14 Uhr ein Notruf aus Lemgo: in einem Mehrfamilienhaus sei in einer Dachgeschoßwohnung seit ca. 3 Wochen eine Katze unversorgt von den verschwundenen Wohnungsmietern zurückgelassen worden (wieso der Tierschutz erst jetzt informiert wurde ist unklar..). Dies war für uns der Startschuß einer ebenso verzweifelten wie mühevollen Rettungsaktion:
Phase 1: Kontakt zum Vermieter aufgenommen; dieser hat keinen Zweitschlüssel (darf er lt. Gesetz auch nicht), ist aber mit einer Öffnung der Wohnung einverstanden;
Phase 2: Polizei in Lemgo informiert; diese schickt eine Streife zur Beurteilung der Situation vor Ort;
Phase 3: Polizei ist vor Ort; die Beamten sehen - nach Rücksprache mit dem Vermieter und Feststellung daß die Kostenfrage für eine Zwangsöffnung der Wohnung unklar sei und außerdem kein Mensch sondern "nur" eine Katze eventuell gefährdet sei - zunächst keinen Handlungsbedarf und ziehen ab;
Phase 4: kurze Zeit später wird unser Verein von einem Beamten der Polizei Lemgo telefonisch darüber informiert, dass der Wohnungsmieter sich in einem Pflegeheim befinde, man mit seinem Betreuer gesprochen habe und dieser versicherte, dass sich keine Katze in der Wohnung befinde!
Phase 5: Die unmittelbare Wohnungsnachbarin erklärt, sie habe die Katze noch einen Tag vorher am Fenster sitzen sehen; vom Balkon der Nachbarswohnung aus überzeugt sich der stellv. Vereinsvorsitzende, Herr Westerheide, selbst von den Gegebenheiten (sieht allerdings kein Tier) und versucht mit einem langen Holzstab, das leicht geöffnete Dachflächenfenster weiter aufzudrücken - der Versuch misslingt. In einem weiteren per Handy geführten Telefongespräch mit der Lemgoer Polizei erklärt der Beamte unmissverständlich, daß für die Polizei die Angelegenheit zunächst erledigt sei da sich definitiv kein Tier in der Wohnung befinde.
Phase 6: Herr Westerheide ruft die Feuerwache Lemgo an um eine Notrufnummer des Detmolder Veterinäramtes (Freitag nachmittags um mittlerweile 15 Uhr erreicht man dort natürlich auf "normalem"Weg niemanden mehr) zu erhalten; der freundliche Feuerwehrmann hat zwar eine Notrufnummer, darf diese jedoch nicht herausgeben. Allerdings ruft er dann dort an und meldet die Angelegenheit.
Phase 7: Die notdiensthabende Veterinärmedizinerin meldet sich bei uns und lässt sich den ganzen Sachverhalt darstellen; sie verspricht, eine schnelle Lösung zu finden.
Phase 8: Gegen 17.30 Uhr ruft die Dame vom Veterinäramt an und teilt mit, sie habe in Erfahrung bringen können daß die Katze in der Wohnung sei (!), diese jedoch regelmäßig von einer Bekannten der Wohnungsmieter versorgt würde; die Veterinärin werde sich entweder am gleichen Abend oder am Samstag mit der Dame treffen um eine Lösung für das Tier zu finden;
Phase 9: Heute, Samstag,22.05.2010 informiert die Dame vomVeterinäramt uns telefonisch darüber, dass die Katze sich nunmehr in guten Händen zur weiteren Pflege befinde...
Phase 1: Kontakt zum Vermieter aufgenommen; dieser hat keinen Zweitschlüssel (darf er lt. Gesetz auch nicht), ist aber mit einer Öffnung der Wohnung einverstanden;
Phase 2: Polizei in Lemgo informiert; diese schickt eine Streife zur Beurteilung der Situation vor Ort;
Phase 3: Polizei ist vor Ort; die Beamten sehen - nach Rücksprache mit dem Vermieter und Feststellung daß die Kostenfrage für eine Zwangsöffnung der Wohnung unklar sei und außerdem kein Mensch sondern "nur" eine Katze eventuell gefährdet sei - zunächst keinen Handlungsbedarf und ziehen ab;
Phase 4: kurze Zeit später wird unser Verein von einem Beamten der Polizei Lemgo telefonisch darüber informiert, dass der Wohnungsmieter sich in einem Pflegeheim befinde, man mit seinem Betreuer gesprochen habe und dieser versicherte, dass sich keine Katze in der Wohnung befinde!
Phase 5: Die unmittelbare Wohnungsnachbarin erklärt, sie habe die Katze noch einen Tag vorher am Fenster sitzen sehen; vom Balkon der Nachbarswohnung aus überzeugt sich der stellv. Vereinsvorsitzende, Herr Westerheide, selbst von den Gegebenheiten (sieht allerdings kein Tier) und versucht mit einem langen Holzstab, das leicht geöffnete Dachflächenfenster weiter aufzudrücken - der Versuch misslingt. In einem weiteren per Handy geführten Telefongespräch mit der Lemgoer Polizei erklärt der Beamte unmissverständlich, daß für die Polizei die Angelegenheit zunächst erledigt sei da sich definitiv kein Tier in der Wohnung befinde.
Phase 6: Herr Westerheide ruft die Feuerwache Lemgo an um eine Notrufnummer des Detmolder Veterinäramtes (Freitag nachmittags um mittlerweile 15 Uhr erreicht man dort natürlich auf "normalem"Weg niemanden mehr) zu erhalten; der freundliche Feuerwehrmann hat zwar eine Notrufnummer, darf diese jedoch nicht herausgeben. Allerdings ruft er dann dort an und meldet die Angelegenheit.
Phase 7: Die notdiensthabende Veterinärmedizinerin meldet sich bei uns und lässt sich den ganzen Sachverhalt darstellen; sie verspricht, eine schnelle Lösung zu finden.
Phase 8: Gegen 17.30 Uhr ruft die Dame vom Veterinäramt an und teilt mit, sie habe in Erfahrung bringen können daß die Katze in der Wohnung sei (!), diese jedoch regelmäßig von einer Bekannten der Wohnungsmieter versorgt würde; die Veterinärin werde sich entweder am gleichen Abend oder am Samstag mit der Dame treffen um eine Lösung für das Tier zu finden;
Phase 9: Heute, Samstag,22.05.2010 informiert die Dame vomVeterinäramt uns telefonisch darüber, dass die Katze sich nunmehr in guten Händen zur weiteren Pflege befinde...
"Dicker" erfolgreich vermittelt
Der aus einer Zwangsräumung geholte Kater "Dicker" (s.u.) konnte bereits am gestrigen Freitag von uns in sehr liebevolle und katzenerfahrene Hände übergeben werden. Seine neuen Besitzer möchten außerdem "Paula", die Fundkatze aus dem Extertal, übernehmen wenn die nötigen Voraussetzungen - siehe Posting von "Paula"- erfüllt sind und wir das Schätzchen kastrieren, impfen und kennzeichnen lassen konnten.
Mittwoch, 19. Mai 2010
Und das nächste Fundtier ist da: "Paula" !
Am Dienstag erhielten wir einen Anruf aus dem Extertal. Dort war eine Jungkatze aufgefunden worden mit einer (bereits abheilenden) Bissverletzung im Nackenbereich. Der Halter der Katze sei bekannt, dieser unterlasse es jedoch, sich ordnungsgemäß um sein Tier zu kümmern. Wir haben das Kätzchen (zunächst) aufgenommen und es unverzüglich unserem Vereinstierarzt vorgeführt.
Wie sich herausstellte ist die Bissverletzung bereits recht gut abgeheilt und muss nur noch ein wenig nachversorgt werden. Allerdings wies das Tier einen Fieberwert von 40,4 °C auf sodaß eine Behandlung mit Antbiotikum erforderlich war. Zuhause stellten wir nachträglich eine leichte Schonhaltung des rechten Hinterlaufes fest (evtl. Zerrung, Verrenkung). Dies wird bei der morgen anstehenden Nachversorgung beim Tierarzt mitbehandelt.
Den Tierhalter erwartet eine Kostenrechnung in nicht unbeträchtlicher Höhe sowie die Aufforderung, das Tier innerhalb einer gesetzten Frist entweder bei uns abzuholen und dabei die zukünftige artgerechte Versorgung des Tieres zu garantieren (schriftlich) oder uns das Eigentum an der Katze zu übertragen. Vermutlich wird Letzteres geschehen... Wir berichten weiter.
PS: Bei uns heisst die süße Kleine ab sofort "Paula".
Wie sich herausstellte ist die Bissverletzung bereits recht gut abgeheilt und muss nur noch ein wenig nachversorgt werden. Allerdings wies das Tier einen Fieberwert von 40,4 °C auf sodaß eine Behandlung mit Antbiotikum erforderlich war. Zuhause stellten wir nachträglich eine leichte Schonhaltung des rechten Hinterlaufes fest (evtl. Zerrung, Verrenkung). Dies wird bei der morgen anstehenden Nachversorgung beim Tierarzt mitbehandelt.
Den Tierhalter erwartet eine Kostenrechnung in nicht unbeträchtlicher Höhe sowie die Aufforderung, das Tier innerhalb einer gesetzten Frist entweder bei uns abzuholen und dabei die zukünftige artgerechte Versorgung des Tieres zu garantieren (schriftlich) oder uns das Eigentum an der Katze zu übertragen. Vermutlich wird Letzteres geschehen... Wir berichten weiter.
PS: Bei uns heisst die süße Kleine ab sofort "Paula".
Vier weitere Katzenbabies gerettet
Am Montagabend kam der Hilferuf: Neben einem Altglas-Sammelbehälter in Detmold wurde eine Plastiktüte entdeckt die sich merkwürdig bewegte. Inhalt: vier ca. 3 Wochen alte Katzenbabies! Da in Detmold alle Tierschutzorganisationen bis unters Dach überfüllt sind machten wir uns sofort auf den Weg um die Kleinen zu bergen.
Die Kitten wurden sofort zu unserer "Katzenmama" nach Herford gebracht (auch sie ist nun völlig überbelegt: 7 Flaschenaufzuchten sowie 6 größere Tiere...). Erste Diagnose: Gewicht halbwegs ok allerdings Verdacht auf Katzenschnupfen!
Am nächsten Morgen dann zum Tierarzt: Drei der vier Babies haben definitiv Katzenschnupfen, das vierte ist zur Zeit symtomfrei. Behandlung erfolgt, allen vieren geht es relativ gut. Sie trinken ihre Babymilch und wir sind guter Dinge, die Kleinen durchzubringen (Fotos folgen).
Die Kitten wurden sofort zu unserer "Katzenmama" nach Herford gebracht (auch sie ist nun völlig überbelegt: 7 Flaschenaufzuchten sowie 6 größere Tiere...). Erste Diagnose: Gewicht halbwegs ok allerdings Verdacht auf Katzenschnupfen!
Am nächsten Morgen dann zum Tierarzt: Drei der vier Babies haben definitiv Katzenschnupfen, das vierte ist zur Zeit symtomfrei. Behandlung erfolgt, allen vieren geht es relativ gut. Sie trinken ihre Babymilch und wir sind guter Dinge, die Kleinen durchzubringen (Fotos folgen).
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