Der stellv. Vorsitzende des Lemgoer Tierschutzvereins "Einsatz für 4 Pfoten" hat einen Bürgerantrag zur Aufnahme einer "Kastrationspflicht freilaufender Katzen in Lemgo" in die Satzung der Stadt beim Rat der Stadt Lemgo gestellt.
Wir hoffen natürlich in Anbetracht der Katzenschwemme auch in Lemgo auf ein positives Ergebnis zumal eine derartige Kastrationspflicht bereits in vielen deutschen Kommunen (z.B. Paderborn) existiert und man dort bereits gute Erfolge damit erzielt hat. Wir werden weiter berichten.
Dienstag, 8. Juni 2010
Dienstag, 1. Juni 2010
Pensionskatzen werden Abgabetiere
Vor ca. 13 Wochen haben wir zwei Katzen in Pension genommen weil uns die Besitzerin geradezu anflehte, die Tiere wenigstens vorübergehend aufzunehmen da sie ins Krankenhaus müsse und sie niemanden habe der sich um ihre "Lieblinge" kümmere. Damals war von ca. 4-6 Wochen die Rede.
Die beiden Tiere sind heute noch immer hier. Wir wurden in den vergangenen Wochen immer wieder vertröstet dass es der Besitzerin noch immer nicht gut genug gehe um die Tiere wieder aufzunehmen.
Heute erfuhren wir, dass die Dame die Katzen garnicht zurücknehmen wolle, u.a. auch aus finanziellen Gründen! Auch unsere Kosten für Futter und Streu sowie die Belegung eines Zimmers werden wir wohl abschreiben können...
Wenn so gewissenlos mit dem guten Willen der Tierschützer umgegangen wird ist die Folge logisch: Pension wird ab sofort nur noch gegen Vorkasse gewährt und zwar in bar. Als Berechnungsgrundlage dient die voraussichtliche Pensionszeit plus 1 Woche (wird bei Abholung der Tiere erstattet; Zahlungsversprechen in jedweder Form werden nicht mehr akzeptiert).
Aus gegebenem Anlass gilt dies ab sofort auch für die Vermittlungsgebühr!
Die beiden Tiere sind heute noch immer hier. Wir wurden in den vergangenen Wochen immer wieder vertröstet dass es der Besitzerin noch immer nicht gut genug gehe um die Tiere wieder aufzunehmen.
Heute erfuhren wir, dass die Dame die Katzen garnicht zurücknehmen wolle, u.a. auch aus finanziellen Gründen! Auch unsere Kosten für Futter und Streu sowie die Belegung eines Zimmers werden wir wohl abschreiben können...
Wenn so gewissenlos mit dem guten Willen der Tierschützer umgegangen wird ist die Folge logisch: Pension wird ab sofort nur noch gegen Vorkasse gewährt und zwar in bar. Als Berechnungsgrundlage dient die voraussichtliche Pensionszeit plus 1 Woche (wird bei Abholung der Tiere erstattet; Zahlungsversprechen in jedweder Form werden nicht mehr akzeptiert).
Aus gegebenem Anlass gilt dies ab sofort auch für die Vermittlungsgebühr!
Freitag, 28. Mai 2010
Mittwoch, 26. Mai 2010
SOS-Kinderdorfgruppen zu Besuch
Am Dienstag, dem 25.05.2010 hatte unser Verein Besuch von einer betreuten Mädchengruppe des SOS-Kinderdorfes Schieder-Schwalenberg.
Neben einer ausführlichen Besichtigung standen ein Vortrag über den Tierschutz durch unseren stellv. Vorsitzenden, Herrn Westerheide sowie eine lockere Gesprächsrunde mit Frage- und Antwortcharakter auf dem Programm.
Heute erwarten wir eine weitere Besuchergruppe, diesmal Jungs, des SOS-Kinderdorfes.
Desweiteren stehen wir in Kontakt mit den Grundschulen der Stadt Lügde. Diese möchten in den sechsten Klassen ein Tierschutz-Projekt durchführen und unseren Herrn Westerheide dazu als Dozenten gewinnen. Gespräche stehen in den nächsten Tagen an. Wir berichten weiter.
Neben einer ausführlichen Besichtigung standen ein Vortrag über den Tierschutz durch unseren stellv. Vorsitzenden, Herrn Westerheide sowie eine lockere Gesprächsrunde mit Frage- und Antwortcharakter auf dem Programm.
Heute erwarten wir eine weitere Besuchergruppe, diesmal Jungs, des SOS-Kinderdorfes.
Desweiteren stehen wir in Kontakt mit den Grundschulen der Stadt Lügde. Diese möchten in den sechsten Klassen ein Tierschutz-Projekt durchführen und unseren Herrn Westerheide dazu als Dozenten gewinnen. Gespräche stehen in den nächsten Tagen an. Wir berichten weiter.
Sonntag, 23. Mai 2010
Wir trauern um Wowi
Heute, am Pfingstsonntag um 19 Uhr mussten wir den Kater "Wowi" in der tierärztlichen Praxis von Dr. Bachmann im Kalletal einschläfern lassen.
Wowi hat höchstwahrscheinlich Rattengift gefressen und er war nicht mehr zu retten. Wann und wo er das Gift gefunden und aufgenommen hat ist völlig unklar. Erst vor kurzem hatte er die Funktion der Katzenklappe begriffen und konnte seitdem Freigang genießen.
Natürlich sind wir höchst alarmiert wegen der anderen Freigänger und wir hoffen daß es sich um einen "Unfall" gehandelt hat und nicht um einen heimtückischen Anschlag auf unsere Tiere!
Besonders traurig macht uns die Tatsache daß wir Wowi erst vor 3 Monaten aus völlig verwahrloster Haltung retten konnten. Der liebe Schatz hätte Besseres verdient...
(Anmerkung des Verfassers: Für den Fall daß jemand absichtlich das Gift zum Schaden unserer Tiere ausgelegt hat wünsche ich dieser Person das sie ebenso qualvoll und elend verreckt...)
Wowi hat höchstwahrscheinlich Rattengift gefressen und er war nicht mehr zu retten. Wann und wo er das Gift gefunden und aufgenommen hat ist völlig unklar. Erst vor kurzem hatte er die Funktion der Katzenklappe begriffen und konnte seitdem Freigang genießen.
Natürlich sind wir höchst alarmiert wegen der anderen Freigänger und wir hoffen daß es sich um einen "Unfall" gehandelt hat und nicht um einen heimtückischen Anschlag auf unsere Tiere!
Besonders traurig macht uns die Tatsache daß wir Wowi erst vor 3 Monaten aus völlig verwahrloster Haltung retten konnten. Der liebe Schatz hätte Besseres verdient...
(Anmerkung des Verfassers: Für den Fall daß jemand absichtlich das Gift zum Schaden unserer Tiere ausgelegt hat wünsche ich dieser Person das sie ebenso qualvoll und elend verreckt...)
Samstag, 22. Mai 2010
Katze unversorgt in Wohnung zurückgelassen?
Gestern, Freitag, 21.05.2010, erreichte uns mittags gegen 14 Uhr ein Notruf aus Lemgo: in einem Mehrfamilienhaus sei in einer Dachgeschoßwohnung seit ca. 3 Wochen eine Katze unversorgt von den verschwundenen Wohnungsmietern zurückgelassen worden (wieso der Tierschutz erst jetzt informiert wurde ist unklar..). Dies war für uns der Startschuß einer ebenso verzweifelten wie mühevollen Rettungsaktion:
Phase 1: Kontakt zum Vermieter aufgenommen; dieser hat keinen Zweitschlüssel (darf er lt. Gesetz auch nicht), ist aber mit einer Öffnung der Wohnung einverstanden;
Phase 2: Polizei in Lemgo informiert; diese schickt eine Streife zur Beurteilung der Situation vor Ort;
Phase 3: Polizei ist vor Ort; die Beamten sehen - nach Rücksprache mit dem Vermieter und Feststellung daß die Kostenfrage für eine Zwangsöffnung der Wohnung unklar sei und außerdem kein Mensch sondern "nur" eine Katze eventuell gefährdet sei - zunächst keinen Handlungsbedarf und ziehen ab;
Phase 4: kurze Zeit später wird unser Verein von einem Beamten der Polizei Lemgo telefonisch darüber informiert, dass der Wohnungsmieter sich in einem Pflegeheim befinde, man mit seinem Betreuer gesprochen habe und dieser versicherte, dass sich keine Katze in der Wohnung befinde!
Phase 5: Die unmittelbare Wohnungsnachbarin erklärt, sie habe die Katze noch einen Tag vorher am Fenster sitzen sehen; vom Balkon der Nachbarswohnung aus überzeugt sich der stellv. Vereinsvorsitzende, Herr Westerheide, selbst von den Gegebenheiten (sieht allerdings kein Tier) und versucht mit einem langen Holzstab, das leicht geöffnete Dachflächenfenster weiter aufzudrücken - der Versuch misslingt. In einem weiteren per Handy geführten Telefongespräch mit der Lemgoer Polizei erklärt der Beamte unmissverständlich, daß für die Polizei die Angelegenheit zunächst erledigt sei da sich definitiv kein Tier in der Wohnung befinde.
Phase 6: Herr Westerheide ruft die Feuerwache Lemgo an um eine Notrufnummer des Detmolder Veterinäramtes (Freitag nachmittags um mittlerweile 15 Uhr erreicht man dort natürlich auf "normalem"Weg niemanden mehr) zu erhalten; der freundliche Feuerwehrmann hat zwar eine Notrufnummer, darf diese jedoch nicht herausgeben. Allerdings ruft er dann dort an und meldet die Angelegenheit.
Phase 7: Die notdiensthabende Veterinärmedizinerin meldet sich bei uns und lässt sich den ganzen Sachverhalt darstellen; sie verspricht, eine schnelle Lösung zu finden.
Phase 8: Gegen 17.30 Uhr ruft die Dame vom Veterinäramt an und teilt mit, sie habe in Erfahrung bringen können daß die Katze in der Wohnung sei (!), diese jedoch regelmäßig von einer Bekannten der Wohnungsmieter versorgt würde; die Veterinärin werde sich entweder am gleichen Abend oder am Samstag mit der Dame treffen um eine Lösung für das Tier zu finden;
Phase 9: Heute, Samstag,22.05.2010 informiert die Dame vomVeterinäramt uns telefonisch darüber, dass die Katze sich nunmehr in guten Händen zur weiteren Pflege befinde...
Phase 1: Kontakt zum Vermieter aufgenommen; dieser hat keinen Zweitschlüssel (darf er lt. Gesetz auch nicht), ist aber mit einer Öffnung der Wohnung einverstanden;
Phase 2: Polizei in Lemgo informiert; diese schickt eine Streife zur Beurteilung der Situation vor Ort;
Phase 3: Polizei ist vor Ort; die Beamten sehen - nach Rücksprache mit dem Vermieter und Feststellung daß die Kostenfrage für eine Zwangsöffnung der Wohnung unklar sei und außerdem kein Mensch sondern "nur" eine Katze eventuell gefährdet sei - zunächst keinen Handlungsbedarf und ziehen ab;
Phase 4: kurze Zeit später wird unser Verein von einem Beamten der Polizei Lemgo telefonisch darüber informiert, dass der Wohnungsmieter sich in einem Pflegeheim befinde, man mit seinem Betreuer gesprochen habe und dieser versicherte, dass sich keine Katze in der Wohnung befinde!
Phase 5: Die unmittelbare Wohnungsnachbarin erklärt, sie habe die Katze noch einen Tag vorher am Fenster sitzen sehen; vom Balkon der Nachbarswohnung aus überzeugt sich der stellv. Vereinsvorsitzende, Herr Westerheide, selbst von den Gegebenheiten (sieht allerdings kein Tier) und versucht mit einem langen Holzstab, das leicht geöffnete Dachflächenfenster weiter aufzudrücken - der Versuch misslingt. In einem weiteren per Handy geführten Telefongespräch mit der Lemgoer Polizei erklärt der Beamte unmissverständlich, daß für die Polizei die Angelegenheit zunächst erledigt sei da sich definitiv kein Tier in der Wohnung befinde.
Phase 6: Herr Westerheide ruft die Feuerwache Lemgo an um eine Notrufnummer des Detmolder Veterinäramtes (Freitag nachmittags um mittlerweile 15 Uhr erreicht man dort natürlich auf "normalem"Weg niemanden mehr) zu erhalten; der freundliche Feuerwehrmann hat zwar eine Notrufnummer, darf diese jedoch nicht herausgeben. Allerdings ruft er dann dort an und meldet die Angelegenheit.
Phase 7: Die notdiensthabende Veterinärmedizinerin meldet sich bei uns und lässt sich den ganzen Sachverhalt darstellen; sie verspricht, eine schnelle Lösung zu finden.
Phase 8: Gegen 17.30 Uhr ruft die Dame vom Veterinäramt an und teilt mit, sie habe in Erfahrung bringen können daß die Katze in der Wohnung sei (!), diese jedoch regelmäßig von einer Bekannten der Wohnungsmieter versorgt würde; die Veterinärin werde sich entweder am gleichen Abend oder am Samstag mit der Dame treffen um eine Lösung für das Tier zu finden;
Phase 9: Heute, Samstag,22.05.2010 informiert die Dame vomVeterinäramt uns telefonisch darüber, dass die Katze sich nunmehr in guten Händen zur weiteren Pflege befinde...
"Dicker" erfolgreich vermittelt
Der aus einer Zwangsräumung geholte Kater "Dicker" (s.u.) konnte bereits am gestrigen Freitag von uns in sehr liebevolle und katzenerfahrene Hände übergeben werden. Seine neuen Besitzer möchten außerdem "Paula", die Fundkatze aus dem Extertal, übernehmen wenn die nötigen Voraussetzungen - siehe Posting von "Paula"- erfüllt sind und wir das Schätzchen kastrieren, impfen und kennzeichnen lassen konnten.
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